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Eine kleine Entstehungsgeschichte des erfolgreichen deutschen Plus-Size-Unternehmens

Wer steckt hinter Ulla Popken?

Die Modemarke Ulla Popken ist heute weltweit bekannt. Doch wie begann diese Erfolgsgeschichte? Die Ursprünge reichen zurück bis ins Ende des 19. Jahrhunderts, als Johann Popken 1880 das Textilhaus Popken eröffnete.
Auf dieser Basis gründeten fast 90 Jahre später Johann Popkens Enkelsohn, Friedrich, und dessen Frau Ursula „Ulla“ Popken ein Geschäft für Umstandsmode und Babybedarf mit dem Namen „Mami & Baby“.
Nicht einmal zehn Jahre später stand ein Konzept für eine bundesweite Eröffnung von weiteren Filialen. Nachdem sich das Geschäft ab 1984 als Franchisegeber für Umstandsmodegeschäfte etablierte, war damit gleichermaßen das Fundament für den Einstieg in den Versandhandel gelegt. Der Versandhandel florierte und das Unternehmen stieg zum Marktführer in der Textilbranche für Umstandsmode auf.

Von Umstandsmode zu „Junge Mode ab Größe 42“

Bequeme Kleidung mit trendigen Schnitten und Stoffen – das gefiel nicht nur werdenden Müttern, sondern auch Frauen, deren Kleidergrößen nicht in den eingängigen Modehäusern zu finden waren. Die Anzahl der Kundinnen wuchs und das Unternehmen erkannte das Potenzial: Mode für Frauen anzubieten, die sich in herkömmlichen Geschäften vernachlässigt fühlten. Aus dem Spezialisten für Umstandsmode wurde „Ulla Popken, Junge Mode ab Größe 42“ und bereits 1987 wurden die ersten Filialen eröffnet.

Expansion und Erfolg von Ulla Popken

Mit dem Erfolg der ersten Ladengeschäft wagte Ulla Popken den Schritt in die internationale Expansion. Noch in den 1980er Jahren eröffnete das Unternehmen Filialen in anderen europäischen Ländern und erweiterte sein Sortiment um Herrenmode (JP 1880, benannt nach dem Gründer, Johann Popken). Die Marke gewann schnell an Bekanntheit und Anerkennung für ihre modischen Designs, die auf die Bedürfnisse kurviger Menschen zugeschnitten waren. In den folgenden Jahrzehnten setzte Ulla Popken seine Expansionsstrategie fort und eröffnete Geschäfte in Nordamerika und anderen Teilen der Welt. Astrid Popken, Tochter von Friedrich und „Ulla“, gründet mit ihrem Ehemann, Thomas Schneider, in den USA die Ulla Popken Ltd.. Das Unternehmen etablierte sich als führende Marke für Plus-Size-Mode und schuf ein einzigartiges Einkaufserlebnis für Kunden, die hochwertige Kleidung in großen Größen suchten. Bereits 1999 geht der erste Webshop der Marke live.

Generationenwechsel

Im Jahr 2008 übergab Friedrich Popken das vollständige Geschäft seiner Tochter, Astrid, und seinem Schwiegersohn, Thomas Schneider, der seit dem als geschäftsführender Gesellschafter tätig ist. Die junge Generation kann den Erfolg noch ausbauen. 2012 übernimmt das Unternehmen die Buddelei Mode GmbH & Co. KG und führt diese als Eigenmarke unter dem neuen Namen GINA LAURA fort. Die verschiedenen Eigenmarken werden nun unter der „Popken Fashion Group“ zusammengefasst. Im Jahr 2015 kommt eine weitere Modelinie für Young Fashion mit dem Markennamen "Studio Untold" hinzu.

Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Das traditionsreiche Familienunternehmen, das als Textilhaus Popken durch Johann Popken seinen Anfang fand, hat wiederholt den Sprung ins neue Jahrhundert geschafft. Die junge Generation trifft weiterhin den richtigen Nerv, lanciert junge und elegante Mode für jeden Körper, der nicht der vermeintlichen Norm von Fashion-Sizes entspricht. Zeitlos und doch dem Zeitgeist entsprechend ist „Ulla Popken - Mode in große Größen“ (und für die Herren JP 1880) eine weltweit anerkannte Modemarke, die in über 30 Ländern präsent ist. Das Unternehmen bietet nicht nur zig Filialen für Ulla Popken-Mode sondern auch einen Online-Shop, der Kundinnen aus der ganzen Welt erreicht. Dabei achtet das Unternehmen darauf die eigene Nachhaltigkeit zu verbessern und gute Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette zu schaffen und zu unterstützen, um nicht nur trendy, sondern auch Fair Fashion anzubieten. Ulla Popken hat es geschafft, sich als eine der führenden Marken für Plus-Size-Mode zu etablieren und dabei ihre Kernwerte von Qualität, Stil und Inklusivität beizubehalten.



Foto von Towfiqu barbhuiya auf Unsplash
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