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Styletipps

Das passende Outfit fürs Vorstellungsgespräch

Endlich bist Du zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Eigentlich ist es dabei ganz egal, ob es Dein Traumjob ist, oder nicht, denn das kannst Du ohnehin vorher nicht wissen. Meist herrscht dann neben der Nervosität sehr große Unsicherheit darüber, was Du zu diesem Anlass anziehen sollst. Hat man doch meist früh gelernt, sich für Bewerbungsgespräche auf jeden Fall in ein Hemd schmeißen zu müssen, so sind diese tradierten Ansichten heute gar nicht mehr unbedingt so aktuell. Was das perfekte Outfit beim Vorstellungsgespräch wirklich ausmacht und wovon es abhängt, haben wir deshalb hier einmal für Dich zusammengefasst.

Verschiedene Jobs, verschiedene Ansprüche

In unserer Gesellschaft gibt es für jeden Menschen bestimmte Stationen im Leben: Schule, Ausbildung und letztlich der Beruf. Und wie das im Leben so ist, steht hinter jedem perfekten Beruf das perfekte Jobinterview. Dabei ist es ganz egal, ob Du ein alter Hase bist und schon länger nach der beruflichen Erfüllung suchst, oder, ob Du gerade frisch aus der Schule oder von der Uni kommst.
Die Aufregung ist immer die gleiche, obwohl Du eigentlich ganz genau weißt, dass Du es drauf hast und Deine Kompetenzen genau der ausgeschriebenen Stelle entsprechen. Und dann gibt es da noch so eine ganz kleine, aber gar nicht mal so unwichtige Sache: die Kleidung. Du fragst Dich garantiert vor jedem Bewerbungsgespräch, was genau eigentlich der angebrachteste Kleidungsstil ist.

Vorab lassen sich gleich zwei ganz wichtige Aspekte zusammenfassen:

1. Keine Führungskraft wird Dich aufgrund Deiner Kleidung ablehnen, obwohl Deine Expertise optimal auf das Unternehmen zugeschnitten ist.
2. Es ist völlig abhängig von der Branche und der Stelle, welche Kleidung „angebracht“ ist.

Der Business-Look

Du bewirbst Dich bei der Bank oder in einem Wirtschaftsunternehmen im Büro? Da ist die Sache in der Regel klar: Es darf ruhig etwas offizieller sein. Ein Hemd oder eine Bluse und eine Stoffhose oder ein knielanger Rock sind mindestens Pflicht. Ob Du nun ein Jackett, eine Krawatte, einen Blazer und schicke Glanzlederschuhe dazu trägst oder nicht, das ist Dir überlassen. Du kannst zwischen dem klassischen „Business-Look“ und lässigem Freizeitchic ruhig etwas variieren. Wenn Du Dich in Deiner Freizeit eher auf Festivals herumtreibst, wird man Dir das ohnehin anmerken und zudem kommt es immer besser an, wenn die Person, die sich vorstellt, noch ein Stück eigenes Charisma mitbringt. Das heißt zusammengefasst, greife ruhig zu Bluse oder Hemd und schwarzer Hose, aber krempel die Ärmel doch einmal hoch und zieh dazu den Schmuck an, den Du auch sonst tragen würdest. Wenn Du lieber auf Nummer sicher gehen möchtest und Dich auch in voller Montur wohlfühlst, dann lass die casual Accessoires lieber weg und bleib beim klassischen Look.

Der kreative Look

Du bist in der Medienbranche tätig und bewirbst Dich im Loftbüro mit hippem Start-up-Flair? Hier sind der Kreativität meist keine Grenzen gesetzt, je individueller, umso besser. Das heißt natürlich nicht, dass Du Dir Dein Cosplay-Kostüm von der letzten Mangamesse überstreifst oder gar im Onesie-Pyjama auftauchst. Es heißt, dass Du Dich genauso kleidest, wie Du es normalerweise auch tust. Schließlich sollst Du ja auch zum Unternehmen, das sich meist selbst mit den Attributen „jung“, „hip“ und „individuell“ versieht, passen. Wahrscheinlich würden Hemdenträger/-innen hier deshalb ohnehin nicht so gut ankommen. Spar' Dir also die Slipper und zieh ruhig die Sneaker an. Du musst auch nicht in dunklen und gedeckten Farben daherkommen, zieh ruhig ein bisschen Farbe an.

Das schlichte Alltagsoutfit

Du bist weder medienaffin noch sorgst Du Dich um Finanzen, sondern Du bist im sozialen Bereich tätig? Hier sind die Hierarchien ebenfalls meist flach und es wird nach Qualifikation und Sympathie beurteilt. Du solltest weder zu hip noch zu seriös gekleidet sein, sondern eher so, wie man es als „normal“ bezeichnen würde. Wichtig ist, dass Du trotz allem einen halbwegs ordentlichen Eindruck machst. Jeans und Pullover sind genauso erlaubt wie etwa ein legerer Blazer, bspw. aus Cord. Das Sozialarbeiter/-innenklischee solltest Du vielleicht nicht überzeichnen und auf den Palästinenserschal, die Haremshose oder das Batikshirt verzichten. Natürlich sollst Du Du selbst sein, gleichzeitig aber nicht das Dreadlock-Image aus den 90ern wiederbeleben. Du solltest also vor allem Du selbst, leger und gleichzeitig seriös sein. Vielleicht könnte man sagen, dass das beste Bewerbungsoutfit hier der gepflegte „Normalo-Look“ ist.

Das Edle

Bei offizielleren Stellen wie etwa Ämtern, Universitäten o. Ä. verhält es sich ähnlich wie bei den „klassischen“ Businessstellen. Hier geht es hauptsächlich darum, nicht zu viel Farbe ins Spiel zu bringen. Ob Du hier eine Bluse oder ein Hemd oder doch lieber einen dünnen Rollkragenpullover trägst, ist egal. Vordergründig sind dunkle Farben wie Schwarz oder Dunkelblau wie etwa zu einem offiziellen Theater- oder Ballettbesuch eine gute Wahl. Mit dem Styling solltest Du es nicht übertreiben, denn manche Menschen nehmen dies als oberflächlich wahr. Es ist zudem von Vorteil, wenn die Kleidung hochwertig und weniger ausgewaschen oder gar preisgünstig wirkt. Es kann sich lohnen, das eine oder andere Teil für das Gespräch neu zu kaufen.

Es gibt natürlich noch viel mehr Branchen, in denen Du arbeiten kannst. Wahrscheinlich weißt Du selbst am besten, wie die Menschen in dieser Branche ticken und welcher Kleidungsstil angemessen ist. Summa summarum haben wir Dir hier vier „Archetypen“ von Outfits, die Du beim Vorstellungsgespräch je nach Beruf und Position tragen kannst, aufgezeigt:

1. Der Business-Look mit Bluse, Hemd und Blazer. Du kannst ihn je nach Vorliebe legerer gestalten und ein paar sehr strenge Details weglassen oder einfach die Ärmel hochkrempeln.

2. Das hippe Medienoutfit, bei dem alles erlaubt ist, was trendig ist und das Du auch tragen könntest, wenn Du einen Modeblog führst.

3. Der Normalo-Typ, bei dem du am besten Jeans, Shirt und eine lässige Jacke kombinierst. Das soll Alltagstauglichkeit und die eigene innere Gelassenheit zugleich zum Ausdruck bringen.

4. Das „Offizielle“, das möglichst in „offiziellen“ Farben und außerdem sehr edel daherkommt. Es sind sowohl Hemden und Blazer als auch schlichte Longsleeves oder Rollkragenpullover erlaubt.

Foto: Tim Gouw – unsplash.com
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