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Im Porträt

Ernsting's Family: vom Waschküchenverkauf zum überregionalen Textilliebling

Würde man eine Umfrage auf Deutschlands Straßen durchführen, so würde es vermutlich kaum jemanden geben, der Ernsting's Family nicht kennt. Der Modehersteller ist inzwischen ein bunter Hund und das, obwohl 1967 alles ganz heimisch in der elterlichen Waschküche des Gründers Kurt Ernsting begann. In den Zeiten des Wirtschaftswunders schlich sich der Unternehmer mit seinem Selbstbedienungskonzept schnell in die Herzen der Kundschaft und expandierte rasch. Und die Begeisterung hält bis heute an: Mit stets wechselnden Kollektionen der hauseigenen Marken, einem hohen Qualitätsanspruch und vielen Charity-Aktionen kann Ernsting's Family Menschen allen Alters überzeugen.
13.06.2019 – Bettina Röhl

Raus aus der Waschküche, rein in die Verkaufsräume

Das Textilunternehmen besitzt heute stolze 1.850 Filialen in ganz Deutschland und Österreich und kann auf eine inzwischen 52-jährige Geschichte zurückblicken. Die Kette findet ihren Ursprung im beschaulichen 5000-Seelen-Ort Coesfeld-Lette bei Münster in Nordrhein-Westfalen beim Gründer und Namensgeber Kurt Ernsting, dessen Vater bereits Textilunternehmer war. 1967 eröffnete dieser den Prototypen der heutigen Textilkette und nannte ihn damals „Minipreis“. Er verkaufte erstmals Bekleidung nach dem Konzept der (damals noch sehr jungen) Selbstbedienung, und zwar aus der Waschküche seiner Eltern heraus. Daraus entwickelte sich ganz im Geiste des Wirtschaftswunders ein expandierendes Unternehmen mit dem Namen „Minipreis Ernsting Handels-GmbH“. 1972 benannte Ernsting seine Textilfirma in „Miniladen“ um. Erst seit 1990 trägt das Geschäft, wie wir es heute kennen, den Namen Ernsting's Family.

Vom visionären Projekt des Selbstbedienungsverkaufs in der heimischen Waschküche hat sich das Unternehmen innerhalb eines halben Jahrhunderts bis heute zum modernen Shoppingziel mit Fokus auf Damen- sowie Kinderbekleidung und Wäsche hin entwickelt. Neben Kleidung für die ganze Familie bietet Ernsting's Family außerdem heute auch Accessoires, Heimtextilien und Dekoration an. Immer neue Kollektionen sorgen dafür, dass die Kundschaft, egal welchen Alters, mit dem Trend gehen kann. Auch Umstandsmode und größere Größen hält die westfälische Kleiderkette deshalb bereit.


Sechs Marken für die ganze Familie

Ernsting's Family hat derzeit sechs verschiedene Eigenmarken im Angebot, die je einer anderen Zielgruppen gerecht werden sollen. Die Marke „Topomini/Topolino“ lässt bereits vom Klang her erahnen, dass es sich dabei um Mode für die Jüngsten handelt. Sie hält Kleidung für Babys und Kleinkinder bis Größe 128 bereit. Ältere Kinder und junge Teenager kommen außerdem nicht zu kurz: Unter dem Namen „Yigga“ bringt Ernsting's Family immer neue, junge und vor allem moderne Kollektionen heraus, die bis Größe 164 getragen werden können.

Für die Damenwelt gibt es gleich zwei Hauslabels, die durch ihren Namen an italienische Designerware erinnern: „G!na“ und „Gina Benotti“. Die Marke „G!ina“ ist für modebewusste Frauen konzipiert, die Größe 36 bis 46 tragen. Unter dem Label bringt Ernsting's Family jeden Monat neue Ware in neuen Designs und Farben heraus. Die Marke „Gina Benotti“ existierte bereits vor der jüngeren Spin-Off-Marke „G!na“ und präsentiert alltagstaugliche und zugleich ästhetische Outfits mit passenden Accessoires bis Größe 54.

Die Spätsommerkollektion (2019) von Gina Benotti beispielsweise setzt auf Trendfarben wie etwa zartes Grün, helles Flieder und maritimes Blau. Florale Muster zieren außerdem einige der Blusen und Kleider, womit der Textilhersteller mit seiner Dameneigenmarke den aktuellen „Botanical Style“ bedient und somit den Zahn der Zeit trifft. Weil sich die Modekette neben Oberbekleidung ebenso auf Wäsche spezialisiert hat, gibt es unter dem niederländisch anmutenden Namen „vanVaan“ Nacht- und Unterwäsche für Herren zu kaufen. Mit trendiger Dekoration und Heimtextilien der Marke „MyHome“ wird das Angebot von Ernsting's Family abgerundet.


Geld ist nicht alles: Qualitätsanspruch und soziales Engagement

Ernsting's Family möchte seiner Kundschaft neben den kleinen Preisen ein Qualitätsversprechen geben, indem das Unternehmen große Teile seiner Ware mit verschiedenen Gütesiegeln versieht. Darunter befinden sich die Zertifizierungen GOTS (Global Organic Textile Standard), OCS (Organic Content Standard), eine Kennzeichnung der Unterstützung der Initiative Cotton made in Africa sowie das Fairtrade-Siegel. Allesamt zeichnen sich durch eine „ökologische und sozial-verantwortliche Textilproduktion“ aus, worunter das GOTS-Zertifikat das „weltweit strengste Siegel in der Textilwirtschaft“ ist, wie Ernsting's Family erläutert. Ganz besonders bei Kinder- und Babybekleidung ist der Textilhersteller ferner daran interessiert, alle Fabrikate mit dem Siegel „Schadstoff geprüfte Qualität“ versehen und durch den „Standard 100 by OEKO-TEX®“ bestätigen zu dürfen.

Daneben fokussiert Ernsting's Family das Wohl der Tiere und erfüllt einerseits die Anforderungen der Stiftung „Vier Pfoten“, die unter anderem die Verwendung von Angorawolle oder Pelz in der Textilindustrie ausschließen. Bei Daunenjacken wird auf eine Einhaltung des RDS-Siegels des „Responsible Down Standard“ Wert gelegt.

Über den Verkauf von Kleidung und Wohnaccessoires hinaus engagiert sich das Unternehmen außerdem auch heute noch ganz im Namen des Gründers und Mäzens Kurt Ernsting für den sozialen Verein „Herzenswünsche e. V.“, der sich für schwer erkrankte Kinder und Jugendliche einsetzt. Ernsting's Family tritt in der Öffentlichkeit außerdem als Förderer des Deutschen Sportabzeichens, als Initiator des Projekts „Kids Chor“ (ein Chorprojekt an Grundschulen) sowie mit dem eigens betriebenen Konzerttheater in der Gründerstadt Coesfeld auf.
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