Der Kleiderschrank gibt mal wieder nichts her. Erst recht nicht für die klassisch-leidige Übergangszeit. Außerdem dürstet es Dir nach warmen herbstlichen Farben, die dich in die kühlere Jahreszeit hineingeleiten sollen. Es schreit nach einer neuen Basic-Garderobe für den Herbst. Aber wo fängt man da an?
Orange, Rostrot, Senfgelb, Ocker, Burgunder, Violett und Aubergine – die warme Farbpalette gibt viel her und ist gerade nach den pastelligen oder poppigen Sommer- und Frühlingstönen genau die richtige Botin, um den Herbst einzuläuten. Wir verraten Dir, wie Du Die Übergangszeit praktisch wie optisch in Deinen Kleiderschrank einziehen lässt und sie ganz für Dich nutzen kannst.
Basics aus einer Farbfamilie
Um Dich von Kopf bis Fuß in gemütlichen Herbstfarben einzumummeln, brauchst Du als erstes einmal
Basics, und zwar in verwandten Farben. So kreierst Du ganz nebenbei auch eine sogenannte „Capsule Wardrobe“ – also eine minimalistische Garderobe, die auf Trends verzichtet und stattdessen auf hochwertige, zeitlose Teile setzt. So kannst Du sie auch in den Folgesaisons noch tragen. Aufpeppen kannst Du die Kleidungsstücke dann immer noch mit angesagtem
Schmuck oder
Schuhen.
Entscheidest Du Dich bei der Zusammenstellung Deiner Herbstrobe für Erdtöne, kaufst Du Dir zum Beispiel ein ockerfarbenes
Longsleeve, eine rotbraune
Hose oder einen
Rock und einen
Cardigan in Caramel – auch einfache Kleider gehören zu dieser Grundausstattung. Bevorzugst Du Rot, bieten sich Rostrot, Ziegelrot und Terracotta für Deine neuen Basics an. Die Rotnuancen sollten dabei, genau wie die gelben, immer gedämpft und nicht zu satt ausfallen – so wie der Sonnenuntergang im Oktober oder das Laub, das die Bäume langsam abwerfen.
Wer einen kleinen Tupfer Blau hinzugeben möchte, fokussiert sich auf Lilavariationen: Aubergine, Burgunder, Lavendel- oder Kirschfarben. Gedecktes Orange und dunkles Gelb sind außerdem gute Kandidaten für eine zeitlose Herbstgarnitur. Wer so gar nicht auf warme Farben abfährt, darf auch gerne auf „Fifty Shades of Green“ zurückgreifen – Khaki, Olive, Tannengrün und Moosgrün, alles, was an den erdig duftenden Waldspaziergang erinnert, versetzt dich in eine heimelige Atmosphäre und beamt dich in verwunschene Märchenwälder.
Accessoires und Oberbekleidung farblich abstimmen
Hast Du Deine Herbstgarderobe einmal zusammengestellt, kannst Du Dir überlegen, welche modischen
Accessoires und, wichtig für den nahenden Wetterumschwung, welche
Oberbekleidung dazu harmonieren. Zum Outfit ganz in Rot kombinierst Du braune Schuhe, vielleicht auch einen dünnen braunen
Trenchcoat. Eine dünne
Baskenmütze sowie
Ringe und
Armbänder mit roten Steinen machen Look rund.
Schals und
Handschuhe sind je nach Temperaturen tolle Helferlein, um dem Herbststyling den absolut letzten Schliff zu verleihen. Befinden sich auch Kleider und Röcke in deinem Herbstkleiderschrank? Dann kaufst Du am besten gleich auch noch farblich abgestimmte
Strumpfhosen zur Grundausstattung. Wer ganz gewagt ist, kombiniert
Gummistiefel in Rot, Grün oder Gelb dazu. So kommt trotz kürzer werdender Tage und nahendem Winter muckelige Herbstlaune auf.