News & Trends
Knights & Roses: Butterweiches Leder trifft auf modernen Twist
Das Label Knights & Roses steht für die Verbindung von Tradition und Moderne. Mit viel Liebe zum Detail designt Katharina von Polier hochwertige Handtaschen, die traumhaft verarbeitet sind und dennoch erschwinglich bleiben.
Katharina von Polier ist eine Frau, die ihre Leidenschaft zur Berufung gemacht hat. Nach Ihrem BWL Studium und ersten Erfahrungen als Produktmanagerin bei Tchibo, wagte sie mit 29 Jahren den Sprung in die Selbstständigkeit und gründet 2010 ihr eigenes Label Knights & Roses. Herausgekommen sind zeitlose und elegante Handtaschen, die mittlerweile in ganz Deutschland vertrieben werden. Einen besonderen Trend verfolgt sie dabei nicht. In erster Linie müssen ihr die Taschen und die Materialien selbst gefallen. Mit dieser Authentizität und dem Faible für das Schöne ist sie seit sechs Jahren auf Erfolgskurs.
Mehr Infos zur talentierten Designerin erfahrt ihr in unserem Interview:
War das Designen schon immer ein Wunsch von Ihnen oder hat es sich eher ergeben mit der Unternehmensgründung?
Ich hatte immer Spaß am Zeichen, hatte in der Schule auch mal überlegt, Kunst als Leistungskurs zu nehmen und etwas Kreatives zu studieren. Ich war dann aber zu „realistisch“ oder vielleicht auch zu pragmatisch und habe mich dann für BWL als solide Basis entschieden.
Was war der Auslöser/die Kraft die Idee umzusetzen?
Nach über 4 Jahren in einem großen Konzern hatte ich den Drang etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.
Wie ist die Namensgebung für das Geschäft entstanden? Hat es eine Bedeutung?
Das Firmenlogo ist an unser Familienwappen angelehnt. Das Wappen der Familie Kern ist der Ritterarm mit der Rose. So habe ich auch jetzt immer noch einen ganz präsenten Bezug zu meinem Mädchennamen.
Wie haben Sie ihre ersten Taschen an die Frau gebracht?
Die allererste Kollektion haben wir bei einem Private Sale Event im Freundes- und Bekanntenkreis im Geschäft einer guten Freundin Carolin Wolff vorgestellt.
Haben Sie eine Lieblingstasche und wenn ja warum?
Ich liebe eigentlich alle meine Taschen. Abends finde ich Clutches großartig, aber tagsüber brauche ich große Taschen mit viel Platz! Derzeit trage ich gerade häufig das Modell Magdalena in schwarz.
Was denken Sie, macht ihre Marke besonders oder hebt sie von anderen Labels ab?
Die Liebe zum Produkt und dem Detail. So haben alle Taschen neben der traumhaften Lederqualität ein gut durchdachtes Innenleben mit ausreichend Innenfächern, Schlüsselband oder auch Kreditkartenfächern.
Woher kommen die Inspirationen für neue Taschen bspw.?
Es ist ein wie ein Puzzlespiel. Man setzt Teile, Farben und Ideen aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen. Inspiration kann man sich immer und überall holen, man muss nur offen dafür sein. Das ist ein kontinuierlicher Prozess. Ich sammle das ganze Jahr über neue Ideen.
Gibt es eine Tasche die sehr gut bei Ihren Kunden ankommt?
Ich persönlich finde die Taschen und Accessoires mit dem Fleckmuster sehr auffällig und interessant. Sie polarisieren ganz stark. Entweder man liebt sie oder man mag sie gar nicht leiden. Ich liebe sie und damit stehe ich zum Glück auch nicht alleine. Das Design hat sowohl der Presse gut gefallen als auch dem Endkunden.
Sie arbeiten hauptsächlich mit hochwertigem Leder – aus welcher Gerberei beziehen sie das Leder?
Wir arbeiten ausschließlich mit hochwertigem Leder, das wir aus Italien und Indien beziehen.
Wonach wählen Sie die Lederwaren aus?
Qualität und Design. Neben einer schönen Optik, muss auch der Griff stimmen. Ich persönlich liebe butterweiches Leder. Und robust muss es sein. Eine Tasche ist schließlich der Alltagsbegleiter einer Frau und muss jeder Lebenslage standhalten.
Wo werden die Taschen genäht?
In Indien. Wir haben einen großartigen Produzenten, der dort mehr Frauen als Männer beschäftigt und Ihnen so die Möglichkeit gibt finanziell auf eigenen Beinen zu stehen. Darüber hinaus lässt er sich regelmäßig freiwillig von der Regierung auf soziale Standards testen.
Sie sind Unternehmerin und Designerin zugleich und haben zudem auch noch eine Familie. Ist es schwierig, alles unter einen Hut zu bekommen?
Das klappt nur, dank der großartigen Unterstützung meiner gesamten Familie! Ohne sie wäre das nicht machbar!
Werden Sie ihre Produktpalette noch ausweiten um weitere Accessoires?
Sag niemals nie. Schuhe würden mich zum Beispiel noch reizen. Vorerst konzentrieren wir uns aber auf unser bestehendes Sortiment mit Taschen und kleinen Accessoires und bauen das Vertriebsnetz aus.
Und zum Schluss, mal Butter bei die Fische, wie viele Taschen besitzen Sie derzeit?
Ich habe bei 30 Stück aufgehört zu zählen….
Frau Polier, ich bedanke mich für das Interview!
Dieses Interview führte: Anke Fähnrich